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Gameboy/Gamegirl ist ein Videoprojekt, was mit Kindern und Jugendlichen aus acht Jugendeinrichtungen in Berlin Steglitz/Zehlendorf durchgeführt wurde. Die Teilnehmer/innen haben mit Knetfiguren kurze Animationsfilme zum Thema Freizeit erstellt, wobei geschlechtsspezifische Interessen von Mädchen und Jungen berücksichtig werden sollten. Ziel des Projektes war, dass die Kinder und Jugendlichen aktive Medienarbeit machen und ihre Freizeit, ihre geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen sowie ihre Umwelt ergebnisorientiert und kreativ reflektieren. Weiterhin unterstützt das Projekt den Erwerb von Kenntnissen in den Bereichen Animationsfilm, Kameraführung, PC-Videoschnitt sowie den Umgang mit PC-Hard –und Software. Teamwork und gegenseitige Rücksichtnahme werden gefördert. Die Auswahl des Themas, das zusammenstellen- und schneiden der Filmclips sind durch ständigen Aushandlungsprozess zwischen den Teilnehmer/innen gekennzeichnet. Die Filme werden im Internet, sowie im Fernsehen (Offener Kanal Berlin) präsentiert. Es wird auch eine DVD mit allen Ergebnissen, Fotos und Filmen von den Drehprozessen erstellt, die alle jeweiligen Einrichtungen bekommen. Nach der Fernsehsendung können die Zuschauer die Filme bewerten. Die meist gewählte Einrichtung kann sich ein Preis im Wert von 100 Euro aussuchen. Wer hat mit dem Projekt zu tun? Daniel Abma hat in den Niederlanden nach seinem Grundschulpädagogikstudium angefangen Kulturwissenschaft zu studieren. Neben seinem Studium hat er beim niederländischen Schülerfernsehen gearbeitet, wo er als Redaktionsmitglied tätig war (bei einem Fernsehprogramm ähnlich wie die „Sendung mit der Maus“). Im Rahmen eines Austauschprogramms ist er in Berlin gelandet, wo er beim Offenen Kanal Berlin ein Praktikum im medienpädagogischen Bereich machte. Seit zwei Jahren arbeitet er jetzt freiberuflich als Medienpädagoge, wobei sein Schwerpunkt Videoarbeit ist. Er hat dieses Projekt zusammen mit Sabine durchgeführt und war zuständig für den Schnitt. Sabine Fraede, nachdem sie in diesem Jahr Abitur machte, hat sie sich für ein freiwilliges soziales Jahr Kultur entschieden. Damit möchte sie Erfahrungen im medienpädagogischer, sowie in der projektorientierten Jugendarbeit machen. Sie hat an dem Projekt Gameboy/Gamegirl in Zusammenarbeit mit Daniel mitgewirkt und war teilverantwortlich bei der Durchführung und Textverfassung. Tanya d'Agostino Dipl.Soziologin: Koordination von medienpädagogischen Angeboten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Medienmanagement und Leiterin des Medienkompetenzzentrums JFH Düppel |